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Auf Schlössertour in Bayern - Schloss Neuschwanstein, Schloss Hohenschwangau, Schloss Linderhof, Herrenchiemsee


Schlössertour im einzelnen


Der Süden - Bayern und die Berge - gehört neben dem Norden - der Ostsee - zu den beliebesten Urlaubszielen der Deutschen.

Eines der schönsten Gegenden von Deutschland ist das nördliche Alpenland.

Hier können Sie bei einer Schlösser-Tour an der romantischen Geschichte Bayerns teilnehmen.

Folgen Sie dabei den Spuren von Ludwig II. und erleben Sie eine traumhafte Landschaft und Einblicke in die Geschichte einer längst vergangenen Epoche.


Hohes Schloss Füssen
PLZ:  -  Tel.-Vorw.:


Über der Altstadt von Füssen in Schwaben thront auf dem Schlossberg das gotische Hohe Schloss der Bischöfe von Augsburg. Das Burgschloss ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burganlagen in Bayern.

In der späten römischen Kaiserzeit entstand auf dem Schlossberg das Kastell Foetibus, dass als Sitz einer Nachschubeinheit der III. Italischen Legion diente. Um 47 n. Chr. könnte eine der Raststationen der Via Claudia auf dem heutigen Stadtgebiet von Füssen existiert haben.

Im 8. Jahrhundert gründeten Augsburger Bischöfe das Kloster St. Mang. Im Jahre 1183 schenkten die Augsburger dem Kloster den Gaisberg (Altwik), auf dem die Burg errichtet wurde.

Das Hohe Schloss konnte seine spätgotische Baugestalt im Wesentlichen bis heute bewahren. Spätere Veränderungen betrafen vor allem die Innenräume. Die Burg liegt auf dem östlichen Ausläufer des Höhenzuges, der an seinem anderen Ende die Burg Falkenstein bei Pfronten trägt. Die Wehranlage war in die Stadtbefestigung einbezogen. Das „Hohe Schloss“ bildet zusammen mit dem – etwas tiefer – liegenden Kloster St. Mang ein charakteristisches Ensemble über der Füssener Altstadt. Die Westseite trennt ein mächtiger, aus dem Fels geschlagener Halsgraben vom Hinterland. Dieser „Schlucht“ genannte Graben wurde unter Fürstbischof Friedrich II. von Zollern (1486–1505) ausgebaut. Dahinter schützten der „Hohe Stock“ und der halbrund ausspringende Bergfried die Angriffsseite, die noch durch einen Zwinger verstärkt wird. Der lang gestreckte, trapezförmige Grundriss der Kernburg passt sich dem Gelände an. Südlich wurde auch hier ein Zwinger vorgelegt, dessen Mauern man im 19. Jahrhundert um die Hälfte erniedrigte. Im Südwesten ist noch die kurze Schenkelmauer der Stadtbefestigung an die Hauptburg angeschlossen. Hier liegt auch das äußere Tor der Burganlage. Der Torweg zieht sich an der Südseite vorbei zum Torturm, in den die Uhr des abgebrochenen Augsburger Torturmes der Stadtmauer eingebaut wurde. Links und rechts schließen sich die Ringmauern mit ihren noch teilweise gedeckten Wehrgängen und einem halbrunden Wehrturm über dem Zwinger an. Die hufeisenförmige Kernburg öffnet sich nach Osten. Die dreigeschossigen Seitenflügel werden von spätgotischen, fialengeschmückten Giebeln abgeschlossen. Aus der Giebelfront springt der Chor der Burgkapelle polygonal aus. Im Westen wacht der mächtige Bergfried (Gefängnisturm) über die Veste. Der Turm ist durch kurze Verbindungsbauten mit den Seitenflügeln verbunden. Über dem Nordosteck liegt der Storchenturm, der ursprünglich „Hohes Haus“ genannt wurde. Der Wohnturm trägt ein hohes Satteldach mit Giebelfialen. Die gesamte Burganlage bewahrt noch ihren weiß gekalkten Außenputz, der den gotischen Illusionsmalereien als Träger dient. Als Baumaterial diente meist das anstehende alpine Kalkgestein der Umgebung, aber auch Backsteinziegel und Bachgeröll wurden verwendet. Portale und Fenstergewände bestehen meist aus gefasstem Sandstein. Die Illusionsmalereien Die Hoffassaden der Schlossflügel und der Torturm wurden um 1499 mit ungewöhnlich reichen Architektur- und Illusionsmalereien geschmückt. Die Fenster werden von prächtigen Wimpergen mit Krabben- und Kreuzblumenschmuck eingerahmt. Aus den Fassaden springen scheinbar zahlreiche - größere und kleinere - wappenverzierte Erker vor. Als ausführender Meister wird der Hechinger Maler Fidelis Eichele vermutet. Der heutige Bestand ist allerdings stark restauriert. Die Innenräume Trotz der zahlreichen Um- und Einbauten sind noch einige bemerkenswerte Innenräume erhalten geblieben. Im nördlichen Verbindungsflügel liegen zwei „Franzosenzimmer“ mit spätgotischen Holzdecken. Der Nordflügel birgt im Erdgeschoss eine spätgotische, kreuzgratgewölbte Halle über fünf quadratischen Pfeilern. Der „Rittersaal“ im 2. Obergeschoss (Staatsgalerie) besitzt eine spätgotische, farbig gefasste (bemalte) Schnitzdecke mit figürlichen Halbreliefs, die Jörg Lederer zugeschrieben werden. Zahlreiche kleinere Zimmer haben sich ebenfalls ihre Balken- oder Stuckdecken, Kachelöfen, Portale oder Fenstergewände bewahrt, sind jedoch nicht immer öffentlich zugänglich Anschrift:
Hohes Schloss Füssen
Magnusplatz 10
87629 Füssen
Tel. (08362) 90 31 46
www.stadt-fuessen.de


Ein perfektes Werk der Natur eröffnet sich dem Besucher, wenn er die Landschaft Oberbayerns erblickt. Inmitten von Bergen, Wäldern, tiefen Tälern und dunkler Seen erheben sich die beiden Märchenburgen und das Rokokoschlösschen der bayerischen Könige.


Schloss Hohenschwangau
PLZ:  -  Tel.-Vorw.:


Über Hohenschwangau bei Füssen erhob sich eine mittelalterliche Bergfeste, in der im 12. Jahrhundert die mächtigen Adelsherren von Schwangau residierten.

Die Überreste der Burg erwarb 1832 der bayerische Kronprinz Maximilian. Sein Vater, König Ludwig I., ließ die Ruine im Stil der Neugotik zu einer Ritterburg und königlichen Sommerresidenz umbauen.

Die Pläne für die Ausführung dieser Arbeiten übernahm kein Architekt, sondern der Theatermaler Domenico Quaglio und Moritz von Schwind fertigte die Innenausstattung.

Der prächtig illustrierte Schwanenrittersaal nach Motiven der Lohengrinsage ist der absolute Höhepunkt bei einer Besichtigung.

Auf diesem romantischen Schloss verbrachten die Söhne von König Maximilian II. einen Großteil ihrer Kindheit.

Sehenswürdigkeiten:
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Anschrift:
Schloss Hohenschwangau
Alpseestraße 30
87645 Hohenschwangau
Tel. (08362) 93 08 30
hohenschwangau.de



Schloss Neuschwanstein
PLZ:  -  Tel.-Vorw.:


Zur Schlösser-Tour gehört auch das Schloss Neuschwanstein - das Märchenschloss von Ludwig II.

Es wurde nie fertiggestellt - macht aber auch so einen bezaubernden Eindruck.

Eine Führung durch das Schloss ist lohnenswert.

Sehenswürdigkeiten:
Logo 

Anschrift:
Schloss Neuschwanstein
Neuschwansteinstraße 20
87645 Schwangau
Tel. (08362) 93 08 30
www.neuschwanstein.de



Schloss Linderhof
PLZ:  -  Tel.-Vorw.:


Auf Schloss Linderhof können Sie Schloss, die Venusgrotte und die wunderschöne Parklandschaft besichtigen.

Sehenswürdigkeiten:
Logo 

Anschrift:
Schloss Linderhof
Linderhof 12
82488 Ettal
Tel. (08822) 9 20 30
www.schlosslinderhof.de



Schloss Herrenchiemsee
PLZ:  -  Tel.-Vorw.:


Schloss Herrenchiemsee liegt auf einer 215 Hektar großen Insel auf dem Chiemsee, der auch Bayerisches Meer genannt wird. Als Vorbild soll das Schloss Versailles gedient haben. Die Innenausstattung ist verschwenderisch. Bade-, Schlafzimmer und Treppenhaus bieten eine Pracht. Einzigartig ist die nahezu 100 Meter lange Große Spiegelgalerie, wo Tausende von Kerzen einst leuchteten. Nur 9 Tage weilte Ludwig II. auf Herrenchiemsee.

Ab Prien kann man mit einem Boot die Herreninsel besuchen und das Schloss besichtigen. Neben der Insel Herrenchiemsee gibt es noch die Insel Frauenchiemsee, die kleinere, nur 11 Hektar große Insel im Chiemsee.

Sehenswürdigkeiten:
Logo 

Anschrift:
Schloss Herrenchiemsee
83209 Herrenchiemsee
Tel. (08051) 6 88 70
www.herrenchiemsee.de



Tipps & Infos