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Sächsische Schweiz


Städte, Orte und Sehenswürdigkeiten: Bastei, Bad Schandau, Festung Königstein, Pirna, Schrammsteine, Lilienstein ...


Eines der schönsten Gegenden Deutschlands ist die Sächsische Schweiz im Umland der Elbmetropole Dresden, auch unter Elbflorenz bekannt. Dresden selbst ist immer einen Besuch wert.

Ein ganzer Tag reicht für die Sächsische Schweiz nicht aus. Die Sächsische Schweiz ist ein Gebiet zerklüfteter Felsformationen mit wunderschönen Ausflugszielen, Aussichtspunkten und Ausblicken in das liebliche Elbtal.

Das bedeutendste Bauwerk dieser Region ist die Festung Königstein auf einem Felsplateau. Unbedingt besteigen sollte man die Bastei, die mit einem herrlichen Blick auf den Lilienstein aufwartet. Von Bad Schandau sollte man eine Tour in das reizvolle Kirnitztal unternehmen.

Für das Kirnitzschtal mit Lichtenhainer Wasserfall und Beuthenfall einschließlich Kuhstall sollte man einen ganzen Tag einrechnen.

Aber nun die    S e h e n s w ü r d i g k e i t e n    im einzelnen:


Pirna

Pirna liegt von Dresden aus gesehen am Anfang der Sächsischen Schweiz. Sehenswert ist vor allem der Marktplatz mit seinem alten Rathaus aus dem Jahre 1485. Der Turm ist im Stil des Barocks errichtet worden und besitzt eine interessante Stadtwappenuhr. Originell an ihr ist, dass ein Löwe mit seiner Pranke die Zeit anzeigt. Weitere schöne Bürgerhäuser säumen die Fläche um den Marktplatz. Das bemerkenswerteste ist Haus Nr. 7, 01796 Pirna (Tel.: (03501) 55 64 47) wegen seines interessanten Giebels.

Der italienische Maler Bernardo Belotto, genannt Canaletto, malte das Haus um 1753/1754, weshalb es seinen Namen trägt.

Das Pirna-Panorama hat noch ein von 1502 bis 1546 erbautes Gebäude aufzuweisen, die Kirche St. Marien mit einem 60 Meter hohem Turm.


Bastei

Unbedingt ersteigen, sollte man bei einer Reise in die Sächsische Schweiz die Bastei mit der berühmten Basteibrücke zwischen Stadt Wehlen und Kurort Rathen.

Von der aus Brücke hat man einen eindrucksvollen Blick über das Elbtal und auf die gegenüber der Elbe liegenden Tafelberge Lilienstein und Pfaffenstein.

Gleich bei der Basteibrücke befinden sich die Reste der mittelalterlichen Felsenburg Neurathen.

Fast eine halbe Millionen Gäste besuchen jährlich die Bastei. Sie ist einer der meist fotographierten Felsen des Nationalparks Sächsische Schweiz.


Bad Schandau

Bad Schandau ist der größte Kurort in der Sächsischen Schweiz.

Die St.-Johannes-Kirche aus dem Jahre 1709 ist das markanteste Bauwerk mit seinem Altar aus Pirnaer Sandstein.

Sehenswert ist auch der Vorort Ostrau auf einem Hochplateau mit seinen vielen aus Holz erbauten Villen. Erreichbar ist er mit dem 1904 gebauten freistehenden Personenaufzug.

Bad Schandau ist oft der Ausgangspunkt für Wanderungen im Elbsandsteingebirge. Die nahgelegenen Schrammsteine bieten Kletterfreunden eine Herausforderung an und für Wanderer ist das Kirnitzschtal ein romantisches Wanderziel.


Festung Königstein

Festung Königstein steht auf einem Hochplateau über gleichnamiger Ortschaft. Erstmals erwähnt wurde sie im 13. Jahrhundert. Dem böhmischem König gehörte sie ab dem Jahre 1241.

Zu Beginn des 15. Jahrhundert ging sie in den Besitz der Wettiner über. Der sächsische Kurfürst Christian I. ließ die Bastion im Jahre 1589 zur Landesfestung ausbauen. Weitere Umbauten folgten in den nächsten Jahrhunderten - Die Festung war uneinnehmbar.

Einige Daten der Festung: Länge der Festungsmauer 1700 m und die Brunnentiefe: 152,5 m.

Sehenswert ist die sogenannte Georgenburg. In ihr wurde Johann Friedrich Böttger, der Erfinder des sächsischen Porzellans, gefangengehalten.


Weitere interessante Ausflugsziele in der Sächsischen Schweiz sind die Schrammsteine, der Lilienstein, die Felsenbühne Rathen.


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