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Sachsen und seine Sehenswürdigkeiten


Eines der schönsten Gegenden Deutschlands ist das Bundesland Sachsen.


Meißen, Schloss Moritzburg, Schloss Pillnitz, Radebeul, Elbschlösser

Meißen und die Albrechtsburg

Meißen gilt als die "Wiege Sachsens". Die Stadt liegt malerisch an der Elbe, deren Stadtbild von der Albrechtsburg und vom Dom geprägt werden.

928/29 ließ Heinrich I. eine Burg gegen die heidnischen Slawen errichten. Zum Bischofssitz avancierte Meißen im Jahre 968 und entwickelte sich im Anschluss zu einer wohlhabenden Stadt. Im Jahre 1089 kam Meißen erblich bedingt unter den Einfluss der Wettiner. In dieser Zeit entstanden Bauwerke der Renaissance und Gotik, die heute noch das Stadtbild bestimmen. Dazu gehören die Albrechtsburg, das erste Schloss auf deutschem Boden, und der Dom.

Die zwei Brüder Albrecht und Ernst von Wettin ließen im 15. Jahrhundert auf einem Vorgängerbau aus dem 10. Jahrhundert ihre Residenz errichten. Wie sonst üblich wurde auf den wehrhaften Charakter zugunsten eines repräsentativen Gesamteindruck verzichtet. Eingesetzt wurden Renaissanceelemente und Zellengewölbe, die in jedem Raum variieren. Der errichtete Treppenturm war eine architektonische Meisterleistung in damaliger Zeit.

Als 1485 das Wettiner Gebiet geteilt wurde, trat die Burg in den Hintergrund und wurde nur noch zu Jagdgesellschaften und Festen genutzt.

Von 1710 bis 1863 nutzte man die Burg für die Meißner Porzellan-Munufaktur. Als die Räumlichkeiten zu klein wurden, zog die Manufaktur in das heutige Areal ins Triebischtal um. Das Meißner Porzellan ist ein Produkt mit Weltruf.

Ab 1881 wurde die Albrechtsburg zum Museum umfunktioniert.

Der Dom zu Meißen entstand ab 1260 und gilt als einer der stilreinsten gotischen Kirchenbauten in Deutschland. Adresse: Domplatz 7, 01662 Meißen.

Sehenswert
Dom zu Meißen, Albrechtsburg
Anschauen sollte man sich auch das spätgotische Rathaus von 1470 und die schönern Bürgerhäuser auf dem Marktplatz, die zwischen 1540 und 1630 entstanden. Auch die Frauenkirche aus dem 15. Jahrhundert ist sehenswert mit ihrem kunstvoll geschnitzten Altar von um 1480.

Adresse:
An der Frauenkirche 1, 01662 Meißen,
Öffnungszeiten: Do. 10 - 17 Uhr.


Schloss Moritzburg

Das Schloss Moritzburg ist ein Jagdschloss aus dem 16. Jahrhundert. Bestehend aus vier mächtigen Rundtürmen und barocken Räumen mit prunkvoller Ausstattung. Das Schloss besitzt 200 prachtvoll ausgestattete Räume mit vergoldeten Ledertapeten. Im Barockmuseum des Sclosses sind außerdem zu sehen: mächtige Geweihe, erlesenes Porzellan und kostbare Barockmöbel.

Um das Schloss herum befindet sich ein 980 x 340 Meter großer Teich, der in ein üppigen nach französischem Vorbild gestalteten Park eingebettet liegt.

Zum Schloss Moritzburg gehört noch eine Fasanerie und ein künstlich angelegter Hafen mit Anleger und Leuchtturm.

Der Ort Moritzburg bietet noch eine Schmalspurbahn aus dem Jahre 1884 und zwei besondere Höhepunkte im Jahr: Im September die große Hengstparade und der große historische Fischzug mit Schaufischen, Fischverkauf und Markttreiben Ende Oktober.


Schloss Pillnitz

Nahe der Elbmetropole befindet sich Schloss Pillnitz. Für seine Mätresse Gräfin Cosel ließ August der Starke das Schloss von 1720-23 errichten. Über 100 Jahre lang wurde es erweitert.

Es liegt direkt an der Elbe und der Treppenaufgang bietet vom Wasser her eien imposanten Anblick. Schloss und Park werden heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören die Ausstellungen im Berg- und Wasserpalais. Kunsthandwerkliches vom Mittelalter bis in die Gegenwart sind die ausgestellten Exponate.
Geöffnet ist von Mai bis Okt., immer Di. - So.


Radebeul

Karl-May-Museum
Radebeul wurde durch das Karl-May-Museum in der "Villa Bärenfett" bekannt.

Die umfangreichen Sammlungen zeigen Kleidung, Jagd- und Kriegswaffen und weitere Utensilien der nordamerikanischen Indianer.

Die "Villa Shatterhand" ist das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers Karl May. Die Ausstellung informiert über sein Leben und seine Werke.

Adresse:
Karl-May-Str. 5, Tel.: (0351) 8 30 27 23, geöffnet Di bis So und Feiertage.

Schloss Hoflößnitz
Schloss Hoflößnitz liegt im Norden am Ortsrand von Radebeul. Es wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Architektonisch interessant sind die prächtigen Kreuzgratgewölbe und von der Ausstattung her die farbenprächtigen Deckengemälde..

Das ehemalige Schloss beherbergt heute ein Weinbaumuseum, dass in zahlreichen Exponaten die Geschichte des Winzerhandwerks erzählt.

Kurios ist, dass das Haus inmitten eines Radebeuler Weinberg steht.


Elbschlösser: Schloss Albrechtsberg, Schloss Lingner, Schloss Eckberg


Auf dem Loschwitzhang hoch über der Elbe stehen die drei majestätischen Schlösser.

Schloss Albrechtsberg
Wie der Name des Schlosses vermuten läßt, geht er auf den Namen des preußischen Prinzen Albrecht dem Bruder von Kaiser Wilhelm I. zurück. Das Schloss wurde zwischen 1851-54 vom Schinkel-Schüler Adolph Lohse im spätklassizistischen Stil erbaut. Sowjet-Militär hatte sich hier nach dem 2. Weltkrieg eingerichtet, dann wurde es ab 1951 Pionierpalast und heute ist Jugenkunstschule untergebracht.

In Führungen kann das Schloss besichtigt werden.

Schloss Lingner
Es ist auch ein Schloss im spätklassizistischen Stil, dass von 1850 bis 1853 von Adolph Lohse für die adlige Familie Stockhausen errichtet wurde. Der Odol-Erfinger August Lingner, reicher Industrieller, kaufte es 1906. Im Mausoleum am unterhalb des Elbhanges wurde er beigesetzt.

Schloss Eckberg
Schloss Eckberg - Schlossname stammt von der Lage des Gebäudes - ist im Tudorstil von 1859 bis 1861 errichtet worden. Christian Friedrich Arnold, ein Schüler des berühmten Semper, erbaute es für einen Großkaufmann.

Heute beherbergt es ein Hotel.

Tipps & Infos