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Puszta - eingedeutscht auch Pußta, eine ungarische Landschaft - Sehenswürdigkeiten


Ungarische Puszta
Ungarische Puszta
Die Puszta ist eine fast baumlose, steppenartige Ebene im ungarischen Tiefland und im heutigen österreichischen Burgenland. Sie ist die letzte Grassteppe in Europa, die fast verloren gegangen wäre. Nur ein Reststück einer ursprünglich 100.000 Hektar großen Fläche blieb erhalten.

1973 gründete man den 52.000 Hektar großen Nationalpark Hortobágy-Puszta. Er erstreckt sich 25 Kilometer westlich der ungarischen Stadt Debrecen. Die anderen 48.000 Hektar fielen der Landwirtschaft zum Opfer. Durch Bewässerungskanäle zur Theiß und Kunstdüngung kultivierte man die öde Grassteppe mit Erfolg, dass in der Region sogar Naßreis gedeiht.

Benannt wurde der Nationalpark nach dem Flüsschen Hortobágy und der gleichnamigen Gemeinde im Komitat Hajdú-Bihar 36 Kilometer westlich von Debrecen in Ungarn. Weltbekanntes Wahrzeichen des Dorfes mit seinen weiß getünchten Häusern wurde die steinerne Neunbogenbrücke.

Sie löste als klassizistischer Nachfolger eine alte hölzerne Brücke an einer wichtigen Post- und Handelsstraße ab.

Neunbogige steinerne Brücke
Neunbogige steinerne
Brücke
Als die längste Steinbrücke Ungarns, ja sogar Mitteleuropas rückt sie alljährlich am 20. August in den Mittelpunkt des Interesses, und zwar dann, wenn der Brückenmarkt stattfindet.

Ein weiteres Highlight ist die im Sommer 1699 gebaute Hortobágyer Csárda, die älteste und berühmteste Schenke der Puszta. Einst waren unter ihren weißen Arkaden Viehhändler, Kutscher und Bettler anzutreffen, so sind es heute Tausende von ausländischen Touristen. Der Schankraum ist weitestgehend in seiner ursprünglichen Atmosphäre erhalten geblieben. Dies verdeutlicht nicht nur das schwere noch originale Holzgitter vor dem Schanktisch, das fliegende Gläser und Krüge bei Streitigkeiten abhalten sollte, sondern auch die alten Bauernmöbel und die Hirtenutensilien an den weiß getünchten Wänden. Zu dieser Athmosphäre gehörten zudem der Wein, die mit Kerzen ausgestattete Schenke und die Zigeunermusik.

Typisch ungarisch präsentieren sich auch die Hirten - die sogenannten Csikós - am abendlichen, lodernden Feuer auf dem die runden Kochkessel - die Bográs - mit Gulasch garen.

Mit weiten blauen Leinenhosen, Weste oder Rock, eingehüllt in weiße reichbestickte Filzmäntel und schwarzen Filzhülte sind die Pferdehirten bekleidet.

Die wenigen Dörfer mit ihren typischen Bauernhäusern mit Schilf gedeckten Dächern und die kleinen Gärten gehören auch zu Ungarn.

In den Weiten der Puszta werden Viehzucht, Acker-, Obst- und Weinbau betrieben.

Sehenswürdigkeiten:
Logo  Nationalpark Hortobágy-Puszta
Logo  Hortobágyer Csárda
Logo  Neunbogenbrücke

Veranstaltungen/Event:
Logo  alljährlich am 20. August - Brückenmarkt



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