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Plön - Sehenswürdigkeiten: Plöner Schloss - nur von außen zu besichtigen + Johanniskirche in der Neustadt, Großer Plöner See, St. Petri in Bosau

Plön ist einmalig gelegen. Es liegt von einem Ring von Seen umgeben. Wenn man auf den Stadtplan schaut, überwiegt die Farbe Blau. Die Farbe des Wassers zeigt, dass drei Viertel der Gemeindefläche von ihm bedeckt ist. Plön ist wie das benachbarte Eutin eine Residenzstadt. Das mit weißer Farbe angestriche Schloss über der Altstadt gehörte zum Herzogtum Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön.

Es wurde zwischen 1633 und 1636 errichtet und ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Der Schlossberg sowie der Parnaß-Aussichtsturm im Norden von Plön vermitteln in welch herrlicher Lage es liegt. Am Eingang des Schlossparks erhebt sich das Lusthaus der Herzöge, ein Rokokopalais, das den preußischen Prinzen zwischen 1896 bis 1910 als Unterkunft diente, und deshalb den Namen "Prinzenhaus" erhielt.

Nach dem 1761 der Miniaturstaat aufgelöst wurde, wurde der Prachtbau der Sommersitz der dänischen Könige und nach 1868 zur Kadettenanstalt. Höchste Prominenz erhielt hier seinen letzten Schliff wie die sechs Söhne des Kaisers Wilhelm II., die nicht nur Segeln, sondern während ihrer Ausbildung auch das Anpflanzen von Kartoffeln und das Melken von Kühen erlernten.

Auf dem Großen Plöner See gab es auf der Prinzeninsel eine kleine Farm, das heutige "Niedersächsische Bauerhaus" gehört heute noch den Hohenzollern, ist aber für jedermann zugänglich. Für das Plöner Schloss ist der Zugang verwehrt, denn dort wurde ein Internat eingerichtet.

Lernen Sie Plöners Altstadt durch einen Spaziergang kennen und besuchen Sie in der Neustadt die Johanniskirche, ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1685.

An der Ostwand dieses Sakralbau erinnert ein Grabstein an den wohl ungewöhnlichsten Bürger der Stadt. Ein Schwarzer, der dem Herzog als getaufter Mohr als Hoftrompeter diente. 1683 rettete er den Sohn des Bürgermeisters aus einem See und erhielt für diese Heldentat die Tochter des Amts- und Würdenträgers zur Frau.

Der Große Plöner See ist mit seinen 30 Quadratkilometern das größte Binnengewässer Schleswig-Holsteins. Er ist ebenso Paradies für Segler und Surfer sowie für Wasservögel. Es gibt verschiedene Möwenarten, Seeschwalben, Kormorane, Haubentaucher wie auch Enten in allen Farbschattierungen.

Südöstlich am See gelegen, befindet sich der Ort Bosau mit St. Petri, die als eine der ältesten Kirchen des Landes gilt. Mit der Errichtumg 1150 unter Bischof Vizelin - dem Missionar der Wagrier - begonnen, erhielt der weißgetünchte Bau im 13. Jahrhundert sein heutiges Aussehen. Der Turmhelm kam in barocker Zeit dazu. 1370 entstand der Schnitzaltar, etwa 100 Jahre später kam noch der Flügelaltar und das Triumphkreuz hinzu.

Bosau selbst ist ländliches Idyll, fernab von jeder Hektik.

Sie ahnen garnicht wie nahe die Ostsee Plön ist, 24 Kilometer trennen die Stadt von der Kieler und 26 Kilometer von der Lübecker Bucht.

Sehenswert
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