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Nordkap-Reise: Warnemünde - Kopenhagen - Jönköping - Mariefred - Stockholm - Turku - Helsinki - Tampere - Kuopio - Vaasa - Kajaani - Oulo - Rovaniemi - Ylläs - Inari - Kautokeino - Alta - Hammerfest - Nordkap

Finnland

Die Nordkap-Reise

Vom Heimatort nach Warnemünde - bis in den Raum Helsingborg

Vom Heimatsort ging es genau 15 Uhr auf die große Tour zum Nordkap. Eine Reise von etwa 10.000 km.

Wir fuhren über die A9 an Berlin vorbei bis nach Warnemünde. Dort hatten wir noch etwas Zeit bis unsere Fähre Richtung Dänemark losfuhr. Deshalb verbrachten wir diese in einer Hafenkneipe. Mit Akkordeonspiel war ruckzuck die Wartezeit vorbei.

Helsingør - auf deutsch Helsingör - ist eine Stadt in Dänemark. Sie liegt an der Nordostspitze der Insel Seeland. Es ist die schmalste Stelle des Öresunds. Auf schwedischer Seite am Sundufer liegt ihr die Stadt Helsingborg gegenüber.
Helsingør ist Hauptort der Kommune Helsingør in der Verwaltungsregion Region Hovedstaden.
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Region ist Schloss Kronborg, das als Schauplatz des Dramas Hamlet von William Shakespeare Berühmtheit erlangte. Seit 2000 gehört es zu den Welterbestätten der UNESCO.
Die Kulturwerft und -hafen Kulturværftet ist das Kulturzentrum von Helsingør. Sie eröffnete 2010 auf dem Gelände der ehemaligen Helsingør Skibsværft und wurde ein Werftmuseum eingerichtet. Hier befindet sich auch eine Zweigstelle der Kommunalbibliothek und seit 2012/13 folgte noch das Schifffahrtsmuseum (Museet for Søfart) aus dem Schloss Kronborg.
Im Hafenbecken befindet sich seit 2012 die Skulptur HAN des Künstlerduos Elmgreen & Dragset. Kunstwerk wird im Volksmund auch Havdreng = etwa "Meeresjunge" - genannt. Weitere Sehenswürdigkeiten und Bauwerke sind Schloss Marienlyst, St.-Olai-Dom, Marienkirche und Liebfrauenkloster erbaut von Karmeliten 1430, Helsingør Bymuseum von 1520, Danserindebrønden - der Tänzerinnenbrunnen etc.

Von Helsingør fuhren wir mit der Fähre nach dem schwedischen Helsingborg.

Helsingborg besitzt immer noch einen der wichtigsten Fährhäfen. Selbst nach der Fertigstellung der Öresundbrücke werden fast rund um die Uhr Fähren im 20-Minuten-Takt ent- bzw. beladen. Viele Touristen fahren mit dem Auto oder mit dem Bus weiter und besuchen nicht eine der ältesten Städte Schwedens.
Schon vom Schiff ist der stattliche im 19. Jahrhundert im Stil der Neugotik erbaute rote Backsteinbau sichtbar. Auffallen zumindest müsste schon der 65 Meter hohe Glockenturm, die vielen Türmchen, Zinnen und die verzierte Fassade.
Es ist ein Wahrzeichen welches, wenn es früher erbaut worden wäre, viele geschichtliche Ereignisse erlebt hätte.

Von Stockholm ging es nun nach Helsinki mit Schiffsübernachtung. Die Überfahrt dauerte 16 Stunden 15 Minuten mit dem Fährbetreiber "Viking Line". Super Abendessen mit riesiger Auswahl an Essen und ich hatte keinen Hunger.

Ankunft Finnland - Oulo/Kajaani

In Helsinki angekommen, unternahmen wir erst einmal eine Stadtrundfahrt durch Finnlands Hauptstadt.

Helsinki

Ab Helsinki ging unsere Nordkap-Route weiter nach Lievestuore. Lievestuore ist der zweitgrößte Bezirk in Laukaa in Finnland mit etwa 2500 Einwohnern.
Der Name Lievestuore ist unklar. Er könnte samischen Ursprung haben oder im Laufe der Zeit von finnischen Siedlern in die heutige Form umgewandelt worden sein. Der Ort selbst wurde 1552 erstmals als Leffuitorij erwähnt. Er soll sich auf Jagdgründe bezogen haben, die den Männern von Tuulos gehörten.

Weiter ging die Fahrt immer nach Norden bis nach Kuopio. Kuopio hat ca. 111.000 Einwohner. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel im See Kallavesi. Von hier aus startet oder endet eine der reizvollsten Schiffstouren in Finnland.
Sehenswert sind die Reste der alten Holzstadt in einem Freilichtmuseum.
Wenn Sie Aufenthalt haben, können Sie den Marktplatz mit seiner Jugendstilmarkthalle besuchen. Eine Spezialität ist kalakukko, ein Roggenbrot mit eingebackenen Fisch oder Fleisch.
Fantastisch war der Ausblick vom 75 Meter hohen Puijo-Turm mit einer grandiosen Panoramaaussicht auf Kuopio und den mit zahlreichen Inseln überdeckten See Kallaves.

Von Kuopio ging die Nordkap-Route weiter nach Kajaani.

Kajaani - Rovaniemi

Die Touristen, die nicht nach Oulo fahren, machen Zwischenstation in Kajaani.

Kajaani ist die größte Stadt der Region Kainuu mit ca. 38.000 Einwohnern. Gegründet wurde die Stadt 1651 am Kajaani-Fluss zwischen den Seen Oulujärvi und Nuasjärvi.
Berühmtester Einwohner der Stadt wurde Elias Lönnrot, der hier 1835 den Nationalepos Kalevala veröffentlichte. Auch mit den Teertransporten wurde die Stadt bekannt an den im Karoliinenpark der Teerkanal von 1846 erinnert.
Eine Burgruine an die Zeit, wo es mit Rußland Konflikte gab. Sehenswert sind noch drei Kirchen in der Region.

Von Kajaani geht es weiter nach Rovaniemi, wo wir den Polarkreis überschreiten werden. Zwischenaufenthalte waren in Puolanka und Pudasjärvi.

Puolanka ist eine Gemeinde im Nordosten Finnlands. Sie liegt rund 125 Kilometer nordöstlich von Oulu. Die äußerst dünn besiedelte Gemeinde ist größtenteils von Wäldern und Sümpfen bedeckt, in denen sich wenige kleine Siedlungen verlieren Ursprünglich gehörte das Gebiet der Gemeinde zum Kirchspiel Paltamo. 1764 wurde eine Kapellengemeinde gegründet, welche 1786 dem Kirchspiel Hyrynsalmi unterstellt wurde. Der Bau der Kapelle verzögerte sich aber zunächst, weil es Streit um ihren Standort gab. Letztlich wurde der Kirchenbau 1792 am Ufer des Sees Puolankajärvi errichtet. Nach diesem erhielt die gesamte Kapellengemeinde den Namen Puolanka, welcher ursprünglich „Rodung“ bedeutet. 1867 wurde Puolanka zu einer eigenständigen Gemeinde erhoben. Zu den Sehenswürdigkeiten der Wald- und Seenlandschaft zählt der Hepoköngäs, der mit 24 Metern höchste Wasserfall Finnlands, außerdem die Stromschnellen Kalliuskoski, die der Kiiminkijoki nach seinem Ausfluss aus dem See Kivarinjärvi durchfließt. Die Kirche von Puolanka ist ein von Olavi Sortta entworfener funktionalistischer Bau aus Backstein und Holz. Der turmlose Bau hat einen rechteckigen Grundriss und ein steiles Satteldach und greift somit auf die Formensprache der mittelalterlichen finnischen Steinkirchen zurück. Die jetzige Kirche ersetzte eine alte Holzkirche, die 1949 nach einem Blitzeinschlag abgebrannt war.

Rovaniemi ist eine Stadt mit 61.500 Einwohnern. Es ist die Hauptstadt Lapplands, die idyllisch an der Mündung des Ounasjoki in den Kemijoki. Die alte Holzstadt wurde 1944 bei einer vorsätzlichen Explosion eines deutschen Munitionszuges zu 90 Prozent zerstört.
Sehenswert ist das Arktikum, ein kugelförmiger Glaskomplex und zwei unterirdische Gebäude, in denen eine Ausstellung über die nordischen Völker, die Natur und der arktische Lebensraum gezeigt werden.
Angeschlossen ist das Nordlichttheater das in einer Multivisionsshow Polarlichter und mythische Geschichten zeigt. Der Eintritt ist 12 Euro. WWW: www.arktikum.fi.

Hier in Rovaniemi befindet sich auch das Weihnachtsmanndorf Joulupukin Pajakylä. Hier weihnachtet es 365 Tage im Jahr. Rotbemützte bearbeiten die ankommenden Briefberge, während der Weihnachtsmann die Gäste zum Fototermin empfängt.
Im Winter werden Hunde- und Rentierschlichten angeschirrt und romantische Schlichtenfahrten unternommen.
In Rovaniemi findet die Polartaufe bei der &UUml;berquerung des Polarkreises statt.

Rovaniemi - Nordkap - Höhepunkt der Reise

Wir mussten zeitig aufstehen, etwa 7 Uhr ging die Fahrt weiter Richtung in Nordkap. - Nach der Polarkreistaufe geht es nun weiter von Rovaniemi am heiligen See der Lappen (auch Samen genannt) - dem Inari - vorbei immer nordwärts.

Info Info
Inari ist die flächengrößte Gemeinde in Finnland mit nur 6.700 Einwohnern. Es ist die dünnste besiedelte Region, die ihren Namen vom Inari-See erhielt. Es ist der drittgrößte See Finnlands mit 3000 Inseln übersät, der doppelt so groß ist wie der Bodensee. Für die Samen ist der See heilig. Sie machen 30 Prozent der Bevölkerung aus. Ihr Lebensunterhalt bestreiten sie durch Fischfang, Rentierzucht und durch Tourismus. Im Sajos-Kulturzentrum in Inari tagt das Sami-Parlament. Durch den Flughafen in Ivalo ist die Region mit der Außenwelt verbunden.
Das Silda-Sámi-Museum zeigt die Lebensweise und Kultur der Sami, veranschaulicht ihre Geschichte und präsentiert Gebäude, Tierfallen und Alltagsgegenstände. Neben einen Souvenirshop gibt es ein Restaurant und im Gebäude ist noch das Nordlappland-Naturzentrum untergebracht.

Das wir immer weiter nach Norden kommen, können wir an der Landschaft erkennen. Denn sie wird immer herber und die Nadel- und Birkenwälder werden langsam durch niedrigere Gehölze abgelöst. Immer nördlicher wird die Landschaft immer karger. Dies ist aber auch ein faszinierendes Erlebnis.

Um zum Nordkap zu kommen, müssen wir die Grenze nach Norwegen passieren.
- Die Uhr muss eine Stunde zurückgestellt werden. -
Trotz der frühen Abfahrt erreichen wir erst am Nachmittag das Polarmeer. Immer weiter zwischen Meer und steilen Felsen entlang, geht es weiter nach Norden. In Kåfjord endet die erlebnisreiche Straße.

Weiter geht es in einer einstündigen Fahrt mit dem Schiff über den Magerøy-Sund zur Nordkap-Insel Magerøya. Vom Hauptort Honningsvåg sind nur noch 34 Kilometer bis zum nordkap zurückzulegen.
Voller Erwartung erreichen wir den nördlichsten Punkt Europas - das Nordkap (71° 10’ 21”), ein Plateau 350 Meter über dem Eismeer.

Nordkap - Raum Olostunturi/Sirkka/Ylläs

Wir verlassen das Nordkap. Zuvor bauen wir noch einen Steinhaufen. Dessen Sinn es ist, das Nordkap in einiger Zeit nochmals zu besuchen. Es ist die Liebe zu diesem nördlichsten Punkt Europas.

Vom Nordkap geht es nun nach Hammerfest.

Hammerfest erhielt 1789 die Stadtrechte. Selbst im Winter bleibt die Bucht, in der die Stadt liegt, eisfrei, was Hammerfest zu einem wichtigen Fischer- und Handelsort machte.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Hammerfest stark zerstört, weshalb heute moderne Bauten das Stadtbild prägen, das sich nur auf einen schmalen Landstreifen zwischen dem Meer und einem nahen Höhenzug ausdehnen kann.
Um es während der Polarnacht, die von Mitte November bis Mitte Januar andauert, angenehmer zu machen, wurde bereits 1890 eine Straßenbeleuchtung installiert.
In Hammerfest spielt nicht nur der Tourismus zum Nordkap eine wichtige Rolle, sondern auch das vor der Küste befindliche Erdgasfeld "Schneewittchen" bringt der Stadt gute Einnahmen.
Ein besonderes Erlebnis in Hammerfest ist der Isbjørnklubben = Eisbärclub, ein Museum, das in seiner Ausstellung die Fischfangtraditionen und Maßnahmen in der Arktis dem Besucher nahebringt. Ein ausgestopfter Eisbär ist das besondere Highligth des Museums.
Wenn Sie wollen, können Sie dem Royal and Ancient Society of Polar Bears beitreten. Als Mitgliedschaft im Eisbärenklub erhalten Sie eine Urkunde, Ausweis und Anstecknadel.
Hammerfest ist über die Hurtigrute, per Auto, Bus und Flugzeug zu erreichen.

Von Hammerfest ging unsere Fahrt weiter nach Alta.



Jetzt geht's weiter nach Kautokeino. Berühmt ist hier Juhls Silvergallery - eine Silberschmiede inmitten der Tundra.

Olostunturi/Sirkka/Ylläs - Mittelfinnland Lievesstuore



Mittelfinnland - Schiffsübernachtung - Stockholm



Ankunft Schweden - Raum Helsingborg



Raum Helsingborg - Heimreise







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