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Liparische Inseln - auch Äolische Inseln - Stromboli, Lipari, Vulcano, Panarea, Alicudi, Filicudi, Salani

Liparische Inseln
Die Liparischen Inseln sind sieben größere bewohnte und mehrere kleinere unbewohnte Eilande im Tyrrhenischen Meer.

Sie liegen 30 bis 80 Kilometer nördlich von Sizilien. Verwaltungsmäß gehört das Archipel zu der Provinz Messina auf Sizilien.

Nach dem griechischen Geographen und Geschichtsschreiber Strabon sollen sie ein Überbleibsel des untergegangenen Kontinents Tyrrhenia sein, nach dessen Namen das Meer dieser Region benannt wurde.

Manchmal werden sie auch nach dem griechischen Windgott Äolus als Äolische Inseln bezeichnet.


Stromboli


Stromboli
Stromboli ist die bekannteste der Liparischen Inseln. Sie entstand durch Vulkanismus des Bergs deren Name sie heute trägt. Der 926 Meter Hohe Stromboli ist sehr aktiv. In einem fast zehnminütigen Abstand kommt es zu einer Eruption, Ausbrüche hingegen ereignen sich nur alle paar Jahre, die dann auch Schäden anrichten können.

Auf der Insel leben trotz der Gefahr mehr als 300 Menschen. Ihr Lebensunterhalt verdienen sie durch den Anbau von Weinen und durch Tourismus von Wagemutigen.

Auf der INsel gibt es mehrere Hotels und ein Zentrum für Unterwasserfischerei. Das bemerkenswerteste Highlight ist aber der Hafen, der als schönster und kleinster des Mittelmeers gilt.

Die hervorragende Sicht auf den Vulkan hat man von der ca. 1,5 Kilometer nordöstlich entfernt liegenden Basaltklippe Strombolicchio.

Panarea

Panarea hat ein bronzezeitliches Dorf aus dem 14./13. Jahrhundert v. Chr., eingerahmt in Olivenbäumen, zu bieten. 1948 legte man es frei.

Alicudi

Alicudi ist vom Tourismus am wenigsten berührt.

Filicudi

Ebenso ist es bei Filicudi

Alicudi und Filicudi sind ideale Ausgangspunkte zum Tauchen und Fischen, aber auch für Menschen, die Einsamkeit und Erholung suchen.

Salina

Salina ragt etwa 4 Kilometer nordwestlich von Lipari aus dem Tyrrhenischen Meer. Auf der Insel gibt es zwei erloschene Vulkane und 2000 Bewohner haben hier ihre Heimat gefunden. Nur auf dieser Insel gibt es Quellen, weshalb sie die vegetationsreichste aller ist.

Lipari

Die größte Liparische Insel ist Lipari mit einer Ausdehnung von 38 Quadratkilometern. Im gleichnamigen Hauptort liegt ein Ausgrabungsfeld, in dem man vom 17. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhunderte n. Chr. Einsicht in die Bauschichten der geschichtlichen Zeugnisse erhält.

Vulcano

Vulcano ist die nächste Insel zu Sizilien. Hier brodeln Schwefelquellen, die gegen Gicht und Rheuma helfen sollen.




Bildquelle:
- Beschreibung -
Description: This is a map of the Aeolian Islands off the coast of Sicily,
Italy in the Tyrrhenian Sea. The map shows the location of the islands of
Salina, Lipari, Vulcano, Alicudi, Filicudi, Panarea, Basiluzzo, and Stromboli.
Blank version available at Image:Aeolian Islands blank map.png. Created by NormanEinstein.
Date: 16 May 2005 (original upload date)

Description: Deutsch: Ausbruch des Stromboli (animiert)
English: Eruption of Stromboli (animated)
Date: 15 May 2012
Source: Own work
Author: Jens Bludau

Source: No machine-readable source provided. Own work assumed (based on copyright claims).
Author: No machine-readable author provided. NormanEinstein assumed (based on copyright claims).
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