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Jena - Planetarium, Phyletisches Museum, Deutsches Optisches Museum, Romantikerhaus, Botanischer Garten, Stadtmuseum Göhre + die 'Sieben Wunder von Jena' ...


Der Markt mit Stadtmuseum 'Göhre' in Jena Jena hat schon während der Reformationszeit Schlagzeilen von sich gemacht. Die Stadt war radikaler als Martin Luther selbst, so das dieser anreiste, um zur Mäßigung mahnte.

Aber mit der Gründung der Universität 1558 wurde Jena erst richtig aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Johann Friedrich der Großmütige war der Initiator, nachdem er im Schmalkaldischen Krieg nicht nur die Kurwürde, sondern auch die Universität von Wittenberg verloren hatte. Seit 1934 heißt sie nach ihrem berühmtesten Professor Friedrich-Schiller-Universität. Das ehemalige Gartenhaus Schillers erinnert in einer Gedenkstätte an den berühmtesten Geschichtsprofessor.

Schillers Gartenhaus - die heutige Gedenkstätte für den berühmtesten Professor der Universität An weitere Dichter und Philosophen, die im 18. und frühen 19. Jahrhundert der Universität zum Ruhm verhalfen, wird im Romatikerhaus - dem ehemaligen Wohnhaus Fichtes - erinnert. Zu ihnen gehören Fichte, die Brüder Schlegel, Tieck und Novalis. Sie waren es, die der Romantik in Deutschland zum Durchbruch verhalfen.

Mit der Zusammenarbeit der Mechanischen Werkstätten von Carl Zeiss und des Glaswerks von Otto Schott entstand eine optische Industrie von Weltruf. Mit der Industrialisierung konnte die Stadt enormen Reichtum machen.

Schnapphans am Jenaer Rathaus - siehe 'Sieben Wunder Jenas' Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört. Viel blieb vom alten Jena nicht übrig. Doch vermitteln Johannistor, Pulverturm, Anatomieturm und Michaeliskirche noch einen guten Eindruck von der mittelalterlichen Stadt.

Die Geschichte von Jena ist eng mit der Universität verbunden. Jena, das in einem Talkessel des mittleren Saaletales liegt, ist heute eine moderne Universitäts- und Industriestadt und die zweitgrößte Stadt Thüringens.


Die "Sieben Wunder Jenas"


Von den "Sieben Wunder Jenas" sind noch fünf erhalten:
1. Ara = Altar der gotischen Michaeliskirche unter dem ein einzigartiger Tunnel zu einem einstigen Kloster führte. - Erhalten
2. Caput = Kopf des Hans von Jena an der Rathausuhr. Er schnappt zu jeder vollen Stunde nach den Seelen der Menschen in Form einer Kugel. - Erhalten: das Original im Stadtmuseum GÖHRE
3. Draco = ein siebenköpfiger Drache, der um 1600 entstand, aber niemand kennt seine Bedeutung. - Erhalten im Stadtmuseum GÖHRE
4. Mons = der Berg Jenzig im Nordosten von Jena. Von ihm hat man einen super Blick auf die Stadt Jena. - Erhalten
5. Pons = Brücke, die Camsdorfer Bogensteinbrücke - heute neue Brücke.
6. Vulpecula turris = Fuchsturm, der Rest der ehemaligen Burg Kirchberg auf dem Jenaer Hausberg. Der Turm soll der mahnende Finger eines gefürchteten Riesen sein, der der bei einem Erdbeben als Strafe des Himmels verschüttet wurde. Er hatte seine Mutter umgebracht. - Erhalten
7. Weigeliana domus = Weigelsche Haus, das Haus eines Mathematikprofessors, dass wegen straßenbaulichen Gründen 1898 abgerissen wurde. Es war das bemerkenswerteste ausgestattete Gebäude in Bezug auf seine technischen Rafinessen, was im 17. Jahrhundert etwas befremdlich wirkte. Es besaß eine Wasserleitung, eine Weinleitung und einen Fahrstuhl.

Sehenswert
Logo  Stadtmuseum 'Göhre' auf dem Markt vermittelt viel vom studentischen Leben und beherbergt eine historische Weinstube
Logo  Zeiss-Planetarium, Am Planetarium 5
Logo  Optisches Museum, Carl-Zeiss-Platz 12
Logo  Phyletisches Museum, Vor dem Neutor 1
Logo  Romantikerhaus, Unterm Markt 12 a
Logo  Schillerhaus und Schiller-Garten, Schillergäßchen 2
Logo  Botanischer Garten mit Goethe-Gedenkstätte, da auf dessen Anregung der
Botanische Garten ausgebaut wurde. Fürstengraben 26
Logo  Schott-Villa und Glasmuseum, Otto-Schott-Str. 13
Logo  Ernst-Haeckel-Haus - Haus des bekannten Zoologen, Berggasse 4
Logo  Mineralogische Sammlung, Sellierstr. 6
Logo  Museum 1806, Jenaer Str. 12, 07751 Jena-Cospeda
Tipps & Infos