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Greiz - Unteres Schloss, Oberes Schloss, Sommerpalais. Greiz war die Residenzstadt des Fürstenhauses Reuß, die ihren Namen aus Rußland mitgebracht hatten.


Greiz ist eine Stadt im Tal der Weißen Elster im Thüringer Vogtland. Über 600 Jahre lang - von 1306 bis 1927 war sie Residenz des Fürstenhauses Reuß. Aus Rußland hatte das Fürstengeschlecht seinen Namen mitgebracht. Alle männlichen Erben nannten sich Heinrich, von denen es insgesamt 24 gab.

Zwei Schlösser wurden von zwei Herrschaften in Unter- und Obergreiz geteilt.

Das ältere Obere Schloss erhebt sich auf einem 50 Meter hohen Tonschieferfelsen und wurde im 16. und 18. Jahrhundert aus einer Burg mit sechseckigen Turm heraus erweitert. Das Untere Schloss steht am Ufer der Weißen Elster und wurde nach einem Stadtbrand im Jahre 1802 wieder aufgebaut.

Am Fuße des Schlossberges legte man in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen 40 ha großen Landschaftspark an. In ihm entstand genau wie Unteres und Oberer Schloss im frühklassizistischen Stil gehalten das beindruckende Sommerpalais. Heute werden in ihm wertvolle Kupferstich- und Karikatursammlungen gezeigt.
Unteres und Oberes Schloss nutzt man für Ausstellungen und Veranstaltungen.

Die Altstadt von Greiz steht heute unter Denkmalschutz.

Sehenswürdigkeiten:
Logo  Unteres Schloss
Logo  Oberes Schloss
Logo  Sommerpalais
Tipps & Infos