Reise, Flug und Hotel



Gotha - Sehenswert: Schloss Friedenstein mit Ekhof-Theater, Gothaer Hauptmarkt, prachtvolle Residenzbauten, elegante Stadtvillen, fürstliche Parkanlagen ...


Gotha - Schloss Friedenstein Gotha ist die schönste Residenzstadt in Thürungen und unbedingt einen Besuch oder Abstecher wert.

Der Name "Gotha" soll sich vermutlich von dem Wort "Gothaha" ableiten, was so viel wie "gutes Wasser" bedeutet.

Unverständlich kommt einem das schon vor, wenn man bedenkt, dass in der Region ausgesprochene Trockenzeiten geherrscht haben sollen. Im 14. Jahrhundert legte man aus diesem Grund im fast waagerechten Gelände des Thüringer Beckens einen Kanal an.

Vielleicht hatten Bierbrauer - Gothaer Bierbrauer hatten als einzige das Privileg Bierbrauen zu dürfen - das Wasser für die Herstellung des Gerstensaftes benötigt.

Der Dreißigjährige Krieg brachte der Region und Gotha selbst Tod und Zerstörung.

Gotha - Gothaer Liebespaar im Herzoglichen Museum 1640 wählte Fürst Ernst der Fromme Gotha zu seiner Residenz und Verwaltungssitz. Grund dieses Entscheids lag in der Erbteilung, weshalb das Fürstentum Sachsen-Gotha entstand.

Drei Jahre später ließ der friedliebende und aufgeklärte protestantische Fürst auf dem Terrain der geschleiften einstigen starken Festung Grimmenstein den größten frühbarocken Schlosskomplex Deutschlands errichten. Es entstand dabei eine prunkvoll ausgestattete und weitläufige Dreiflügelanlage mit zwei mächtigen Ecktürmen - im Westturm entstand eins der wenigen reinen Barocktheater (das Ekhof-Theater) - und im Innern des Hofes ein allseitig umlaufender Arkadengang - das heutige Schloss Friedenstein.

Der Fürst residierte bis zur Fertigstellung der Schlossanlage im Renaissancerathaus auf dem Hauptmarkt.

Prachtvolle Bürgerhäuser umgeben den Markt, ebenso sogenannte Waidspeicher, in denen der berühmte blaue Farbstoff gelagert wurde.

Gotha - Rathaus am Hauptmarkt Der Herzog und reiche Kaufleute prägten das Gesicht der Handelsstadt. Rings um den Hauptmarkt entstanden in den Gassen prachtvolle Residenzbauten, elegante Stadtvillen im Barock- oder Renaissancestil, großzügige Marktplätze und fürstliche Parkanlagen wie die Orangerie, Rosengarten und die Wasserkunst.

Berühmt aber machten Gotha zwei Männer aus dem 19. Jahrhundert. Der eine war der Unternehmer Ernst Wilhelm Arnoldi, der im Jahre 1827 die erste deutsche Lebensversicherungsbank schuf und der andere der Verleger Justus Perthes, dessen Adelskalender in jener Zeit sehr populär wurde.

Das Schlossmuseum in Gotha zeigt jede Menge an besonders wertvollen Kostbarkeiten. Dazu zählen die Kupferstiche und Tafelbilder von Albrecht Dürer und Lucas Cranach wie auch das berühmte Gothaer "Liebespaar", welches heute aber im wiedereröffneten Herzoglichen Museum zu sehen ist, und weitere Schätze.

Sehenswert
Logo  Schloss Friedenstein mit seinem Schlossmuseum
Logo  Ekhof-Theater
Logo  Hauptmarkt mit Renaissancerathaus
Logo  sind die vielen Barock- und Renaissancegebäude
Logo  berühmtes Gemälde "Gothaer Liebespaar"
Logo 


Bildquelle:
Description: Deutsch: Das "Gothaer Liebespaar", Gemälde des Meisters des
Amsterdamer Kabinetts, um 1480, ausgestellt im Herzoglichen Museum Gotha (Thüringen).
Date: 2 November 2013
Source: Self-photographed
Author: Michael Sander
Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz "Namensnennung -
Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert" lizenziert.
Dieses Werk darf von dir verbreitet werden - vervielfältigt,
verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden
neu zusammengestellt werden - abgewandelt und bearbeitet werden
Tipps & Infos