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Frankfurt - Römer, Paulskirche, Frankfurter Buchmesse, Goethe-Haus/-Museum, Naturmuseum Senckenberg ...

Geschichtliches der Mainmetropole

Frankfurt ist zum einen Goethe-Stadt. Hier wurden viele Jahrhunderte lang Kaiser und Könige gekr¨nt. Frankfurt ist die Stadt der Nationalversammlung in der Paulskirche und seit 1240 Stadt der Messen.

Die Stadt Frankfurt war eine der schösten deutschen Bürgerstädte im Mittelalter, deren Pracht 1944 durch Bomben und daraus resultierenden Brädten ein jähes Ende fand. Etwa 2000 Bürgerhäuser wurden unwiederbringlich zerstört.

Das alte Frankfurt ist nur in Inseln zwischen den Wolkenkratzern in Überbleibseln erhalten. Frankfurt hat 22 Theater, 44 städtische und private Museen, Galerien, Bibliotheken Hochschulen zu bieten. 1914 wurde die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität gegründet.


Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main

Römer in Franfurt am Main

Frankfurt Römer Die Frankfurter Skyline ist zwar weltberühmt, aber das Wahrzeichen von Frankfurt am Main ist und bleibt der Römer. Mit seiner sogenannten Treppengiebelfassade ist es eines der schönsten wohl auch eines der ältesten Rathäuser in Deutschland. Schon seit mehr als 600 Jahren wird in ihm regiert.

Entscheidungen wurden aber nicht nur für die Stadt hier getroffen, sondern auch für das Land. So berieten sich hier die Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vor der Wahl des Königs.

Anlässe, die heute hier stattfinden, sind die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt von wichtigen Persönlichkeiten oder wenn sich beispielsweise eine Mannschaft nach einem sportlichen Erfolg auf dem Rathausbalkon von einer jubelnden Mengen auf dem Rathausplatz - dem Röerberg - feiern läßt.

Die Stadt erwarb 1405 zwei Patrizierhäuser und baute sie zu einem repräsentativen Rathaus um. Im 19. Jahrhundert wurden neun weitere Häuser in das Gebäudeensemble integriert.

Wie die Bezeichnung 'Römer' entstand? Der Name 'Römer' soll sich von italienischen Kaufleuten ableiten, die hier zur bedeutendsten mittelalterliche Messe in Frankfurt ihre Waren feilboten.

Die Hauptattraktion des Römers ist wohl der berühmte Kaisersaal. In ihm gibt es die einzige vollständig erhaltene Galerie aller Kaiser und Könige - angefangen von Karl dem Großen bis zu Franz II. Im Saal fand ab 1562 auch das Krönungsmahl statt.
Im 2. Weltkrieg fast komplett zerstört, wurde er erst schlicht, später bei Restaurierungen auf den Zustand von 1900 angepaßt.

Heute finden im Römer und auf dem Römerberg Festlichkeiten, Veranstaltungen aller Art und der Weihnachtsmarkt zur Freude der Besucher und Einheimischen hier statt.

Adresse: Römer, Römerberg 27, 60311 Frankfurt am Main, Tel.: (069) 21 23 48 14
Kaisersaal: tägl. 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, außer bei Veranstaltungen - Eintritt: 2 €


Paulskirche

Paulskirche Die Frankfurter Paulskirche ist heute schlicht gesagt das nationale Symbol für Freiheit und Demokratie in Deutschland. Sie ist der Ort der ersten frei gewählten Nationalversammlung, die am 18. Mai 1848 stattfand.

Zwischen 1789 bis 1833 - also innerhalb von 44 Jahren - wurde die Paulskirche an der Stelle errichtet, wo einst die Barfüßerkirche stand. Der Stil des zweistöckigen, elliptischen Bauwerks ist die des Spätklassifizismus. Baumeister Johann Andreas Liebhardt hatte die Entwürfe gefertigt, bei deren Ausführung Rotsandstein als Baumaterial zum Einsatz kam. Den Innenausbau übernahm Johann Friedrich Christian Heß. Auf der Südseite befindet sich ein dreigeschossiges Turm.

Während des 2. Weltkrieges wurde die Paulskirche bei einem Bombenangriff 1944 vollkommen zerstört. Sie war das erste historische Bauwerk, dass in Frankfurt wieder aufgebaut wurde. Statt des schönen Kuppeldachs entschied man sich für eine Flachkuppel.

Heute wird die Paulskirche nicht mehr als Gotteshaus benutzt, sie hat vielmehr die Funktion als 'Wiege der deutschen Demokratie' übernommen. Die im Untergeschoß befindliche Dauerstellung zeigt die Paulskirche als Symbol demokratischer Freiheit und nationaler Einheit.

Bei zwei wichtigen Terminen rückt die Kirche in das Rampenlicht. Zum einen, wenn die Stadt Frankfurt den Goethepreis zum anderen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht.

Nicht weit von der Paulskirche entfernt, sind Römer, Dom und Historisches Museum.

Adresse: Paulskirche, Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt am Main, Tel.: (069) 21 23 85  26
Geöffnet: tägl. 10 bis 17 Uhr - außer bei Veranstaltungen


Frankfurter Buchmesse

Weltweit ist die Frankfurter Buchmesse das größte Ereignis dieser Art. Jahr für Jahr im Oktober wird an 5 Tagen auf dem Frankfurter Messegelände diese Veranstaltung präsentiert. Kurz nach Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg wird eine Art Buchmesse urkundlich erwähnt.

Als Leipzig als Buchstadt Frankfurt am Main den Rang abgelaufen hatte und Deutschland nach dem Krieg geteilt wurde, wurde eine Alternative gesucht. Deshalb gründete der Börsenverein des Deutschen Buchhandels 1949 die Frankfurter Buchmesse.

Etwa 200 Aussteller waren es im ersten Jahr, heute stieg die Anzahl auf mehr als 7000 Aussteller aus rund 100 Ländern. Auf über 170.000 Quadratmetern werden mehr als 400.000 Bücher präsentiert, die immerhin rund 280.000 Besucher bestaunen. Früher war die Messe eine ausschließlich kommerzielle Veranstaltung - heute trägt sie einen kulturpolitischen Charakter. Jedes Jahr steht die Kultur und Literatur eines Landes oder einer Region im Mittelpunkt.

In der ganzen Stadt gibt es Buchlesungen, Buchpräsentationen und weitere Highlights dieser Art. Hotels und Restaurants haben Großandrang.

Der Sonntag ist für Privatbesucher besonders interessant, denn da werden die ausgestellten Bücher verkauft, was Tausende von Lesern anlockt.

Höhepunkt der Frankfurter Buchmesse ist die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am Messe-Sonntag in der Paulskirche.

Adresse: Messegelände, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt-Bockenheim,
Tel.: (069) 21 02-0, Fax: (069) 21 02 227, Domain: www.buchmesse.de
Termin: Oktober - für Fachbesucher: Mi. bis So. - private Besucher: nur Sa. und So.
Geöffnet: 09.00 bis 18.30 Uhr, So. bis 17.30 Uhr - Eintritt: private Besucher 17 bzw. 11 €.


Frankfurter Goethe-Haus und Goethe-Museum

Das Goethehaus in Frankfurt am Main Im Haus am Großen Graben Johann Wolfgang von Goethe am 28. August 1749 geboren. Hier verbrachte er auch seine Kindheit und Jugend.

In das spätbarock rekonstruierte Bürgerhaus wird an die Jahre seiner Kindheit erinntert. Tagtäglich strömen zahllose Besucher aus der ganzen Welt in das Haus und das Nebengebäude, wo das Goethe-Museum eingerichtet ist.

Im 2. WEltkrieg wurde das Haus aus dem 17. Jahrhundert zerstört und 1951 originalgetreu wieder aufgebaut. Einzelne Teile des Inventars waren ausgelagert worden, alle anderen wurden nach Goethes Beschreibungen und der bürgerlichen Wohnkultur des Spätbarocks ersetzt.

Im Erdgeschoß sind Küche, Speisezimmer und das Empfangszimmer der Mutter eingerichtet. Die erste Etage enthält ein Musikzimmer, indem ein seltener Pyramidenflügel von 1745 und der Deckenstuck sehenswert sind. In der 2. Etage lag wahrscheinlich Goethes-Geburtszimmer, das Zimmer seiner jüngeren Schwester Cornelia, die Bibliothek sowie das Gemäldekabinett des Vaters. Wo Goethe dichtete - das lag im dritten Stock. An einem Stehpult entstanden die Werke "Götz von Berlichingen", den "Urfaust" und "Die Leiden des jungen Werther". In dieser Etage war auch ein Puppentheater-Zimmer eingerichtet, indem Goethes Puppenspiel zur Schau aufgebaut steht.

Im Goethe-Museum gibt es eine Sammlung von Gemälden, Grafiken und Büsten aus der Goethezeit zu sehen. Die Bandbreite der dargestellten Objekt reicht vom Spätbarock. Klassizismus über Romantik bis Biedermeier.


Naturmuseum Senckenberg

Naturmuseum Senckenberg In der Art der Vorstellung seiner Schauobjekte ist das Naturmuseum Senckenberg eines der größten und zugleich bedeutendsten in Europa.

Auf einer Fläche von etwa rund 6000 Quadratmetern wird die Entwicklung der Lebewesen und die Verwandlung unser Erde über Jahrmillionen präsentiert.

Eines der interessantesten Ausstellungsstücke ist wohl das fast komplette Skelett eines menschlichen Vorfahren - das weltberühmten unter den Namen 'Lucy' bekannt ist. Ein Zwerg-Urpferd aus der nahen Grube Messel sind genauso sehenswert wie ein nachgebildetes amerikanisches Mammut oder eine Kindermumie aus Ägypten.

Nicht nur für Erwachsene auch für Kinder sind die Schauobjekte gut in Szene gesetzt und haben gute verständliche Erklärungen. Spannend dargestellt sind auch die Themen 'Sonnensystem' und 'Kontinentalverschiebung'. Ein besonderes Highlight ist bestimmt per Knopfdruck einen Vulkan auzulösen. In Sonderausstellungen werden Themen wie Natur und Umwelt oder Kunst und Kultur präsentiert.

Tipp  Am Wochenende kann es hier sehr voll werden.


Sachsenhausen in Frankfurt am Main

Bekannt ist der Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen durch seine vielen Apfelwirtschaften in denen der berühmte Ebbelwoi und Handkäs bei Musik angeboten werden.

Nicht nur Einheimische trinken dieses saure Getränk im Bembel oder aus dem Gerippten, sondern auch zahlreiche Touristen finden sich besonders in der Klappergasse ein.

Der Stadtteil hat aber noch mehr zu bieten. Am anderen Main-Ufer - dem sogenannten Museumsufer - stehen zahlreiche Villen aus dem 19. Jahrhundert und als besonderes Highlight gleich 13 Museen. Unter ihnen befinden sich unter anderem das bedeutendste Kunstmuseum Deutschlands - das Städel - und das Deutsche Filmmuseum.

Alljährlich findet im August am Museumsufer eine Fest statt, das sich zum größten Volksfest der Region entwickelt hat.


Weitere Sehenswürdigkeiten


Dom: - Ehemalige Stifts- und katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus (Domplatz)

Katholische Pfarrkirche St. Leonhard, (Alte Mainzer Gasse, am Main)

Katholische Liebfrauenkirche, Liebfrauenberg

Ehemaliges Karmeliterkloster, Karmelitergasse 5

Deutschordenkirche St. Maria, in Sachsenhausen, Brückenstraße

Leinwandhaus: Im Südosten des Doms befindet sich das von M. Gerthener 1399 erbaute ehemaliges Kaufhaus für Textilien. In ihm sind seit 1984 zwei Galerien untergebracht: Die Kommunale Galerie und das Fotografie-Forum Frankfurt.

Hauptwache: Sie befindet sich am Anfang der Geschäftsstraße Zeil. Als einstiges Wachtlokal ist in diesem einstöckigen, barocken Bau ein Café eingerichtet worden.

Tipps & Infos