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Erfurt - Krämerbrücke, Dom, Severikirche, Fischmarkt, EGA, zahlreiche Kirchen + Domfestspiele ...


Bistum Erfurt

Dom und Severikirche 742 wurde durch Bonifatius das Bistum Erphesfurt gegründet, dass bereits 13 Jahre später dem Erzbistum Mainz angeschlossen wurde.

Trotz der Reformation blieb das Bistum katholisch. Eine Beneditinerklosterkirche auf dem Erfurter Petersberg musste für den ersten Sakralbau weichen. Dieser wiederum brach man teilweise ab, um neben der sternförmigen Zitadelle Platz zu gewinnen, um ein Militärmagazin einrichten zu können.

Am Dom und der Severikirche - auf dem etwas niedrigeren Nachbarhügel - wurden keine baulichen Veränderungen vorgenommen. Beide Sakralbauten gehören zu einer der bemerkenswertesten baulichen Gesamtheit im Mittelalter.

Beide Kirchen werden von einer spitz zulaufenden Treppe voneinander getrennt, die aber zum östlichen Triangelportal führt. Wenn man diese gemeißelte Meisterleistung handwerklicher Kunst passiert, gelangt man in das Dominnere.

Technisch anspruchsvoll ist auch die Errichtung des Chores für das 14. Jahrhundert. Der Platz reichte nicht aus, weshalb man mit einen dreigeschössigen Unterbau nach Osten in Richtung des Domplatzes den Domhügel einfach verlängerte.

Erfurt ist heute die Landeshauptstadt von Thüringen. Nirgends sieht man protzige Repräsentationsgebäude. Die Industrialisierung fand außerhalb der Innenstadt statt.


Das Stadtzentrum von Erfurt

Die Gera mit ihren Nebenarm - mit dem Bergstrom - umfließen die Altstadt, die als das größte Flächendenkmal Deutschlands zählt. Viele der Gebäude stammen noch aus dem Mittelalter, zwischen die Neubauten mit begrenzter Bauhöhe plaziert wurden.

Erfurt - Kraemerbrücke mit 30 Fachwerkhäusern Breitere Märkte wechseln sich mit schmalen Gassen und Durchgängen ab. Zwischen diesen tuen sich immer wieder größere oder kleine Plätze auf, die über Zufahrtsstraßen erreichbar sind.

Und alles ist voller Leben. Nette Cafés laden zum Verweilen ein. Das Alte und Neue nebeneinander machen den Charme Erfurts aus. Am Anger stehen moderne Kaufhäufer, der Fischmarkt präsentiert sich mit seinen alten Bürgenhäusern und dem neugotischen Rathaus, der Wenigemarkt wird von der mächtigen Ägidienkirche geprägt und das imposanteste von allem ist die beiderseits bebaute Krämerbrücke mit ihren 30 Fachwerkhäusern.

Neben den Plätzen beeindrucken die vielen Kirchen der Stadt. Neben dem schon genannten Dom und Severikirche beherrschen die Predigerkirche mit Chorschranke und Altartriptychon, die Nikolaikirche, die Kaufmannskirche, die Lorenzkirche, die Schottenkirche, die Peterskirche auf dem Petersberg und das Augustinerkloster, indem Luther von 1505 bis 1511 als Mönch lebte, das Stadtbild.

Das Stadtbild von Erfurt wird durch kleine Brücken über die Gera - an der einst Mühlen standen - aufgelockert.

Das einstige Universitätsballhaus - dem späteren Kaisersaal - wurde 1802 geschlossen. 1808 fand trotz alledem in ihm der Fürstenkongreß statt. Seit der Wiedereröffnung 1994 werden hier Konzerte aufgeführt.

Events und Veranstaltungen
Höhepunkt der Erfurter Theatertage sind die Domfestspiele auf der Freitreppe des Domplatzes.

Sehenswert
Logo  Domplatz mit Dom und Severikirche
Logo  Fischmarkt mit neugotischem Rathaus und Bürgerhäusern
Logo  Wenigemarkt mit Ägidienkirche
Logo  Predigerkirche
Logo  Nikolaikirche
Logo  Kaufmannskirche
Logo  Lorenzkirche
Logo  Schottenkirche
Logo  Augustinerkloster, wo Martin Luther als Mönch tätig war
Logo  Krämerbrücke mit ihren 30 Fachwerkhäusern
Tipps & Infos