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Eisenach - Lutherhaus, kleinstes Haus der Stadt und Wartburg ...


Eisenach - Etwas zur Geschichte


Eisenach, Bachhaus Denkt man an Eisenach, so fällt ein zu aller erst die Wartburg ein. Es ist jene Feste, die als Symbol der Reformation und des Deutschtums steht.

Zur Zeit der Reformation hatte Eisenach 4000 Einwohner, von denen 500 Geistliche waren. Luther war in der Stadt von 1498 bis 1501 als Schüler der Lateinschule St. Georg und hatte damals im Haus der wohlhabebdeb Ratsfamilie Cotta - dem heutigen Lutherhaus gewohnt.

Für zehn Monate etwa zwanzig Jahre später weilte Luther wieder in Eisenach und übersetzte auf der Wartburg das Neue Testament ins Deutsche.

Unter dem Einfluss von Thomas Münster nur wenige Jahre später wurden die Mönche und Nonnen aus Eisenach vertrieben und Kirchen und Klöster zerstört.

Auf dem Marktplatz erinnert ein weißes Kreuz im Straßenpflaster an die Stelle, wo der Stadtrat die Anführer der Bauern entrichten ließ.

Eisenach besitzt ein historisches Stadtbild mit schmalen Straßen und romantischen Plätzen. Geprägt ist der Stadtkern von bemerkenswerten Fachwerkhäusern wie das Lutherhaus, von malerischen Bürgerhäusern wie das Bachhaus oder von im Burgenstil errichteten Villen wie die Reutervilla.

Der Marktplatz bietet gleich drei architektonische Bauwerke aus unterschiedlichen Baustilen: Neben dem 400 Jahren alten Rathaus steht das spätbarocke Stadtschloss und die im Kern spätgotische Georgenkirche.


Events in Eisenach


Immer am dritten Wochenende vor Ostern im März findet das "Sommergewinnfest" in Eisenach statt. An diesem Wochenende spielen die drei Fruchtbarkeitssymbole Ei, Hahn und Brezel eine wichtige Rolle. Die Einwohner ziehen zu diesem Anlass durch die mit Hunderttausenden bunter Papierblüten geschmückten Straßen der Wartburgstadt.
Höhepunkt dieses Festes ist vor dem Rathaus das Streitgespräch zwischen Frau Sunna und Herrn Winter. Gewinner ist immer Frau Sunna und Herr Winter muss abtreten, der dann als Strohpuppe verbrannt wird.


Die Wartburg bei Eisenach


Eisenach - Wartburg Die Wartburg erhebt sich auf einen schroffen Felsplateau 220 Meter oberhalb der Stadt Eisenach. Als ehemalige Grenzwarte ist die Wartburg sehr eng mit der deutschen Geschichte verbunden.

Einst um 1067 von Graf Ludwig dem Springer gegründet, mehrfach belagert, aber nie erobert worden.

Auf der Wartburg lebte von 1211 bis 1227 die später heiliggesprochene Fürstengattin Elisabeth von Thüringen - die die Samariterin der Armen war.

Der Reformator Martin Luther floh hier her, lebte zwischen 1521/22 getarnt als Junker Jörg auf der Burg und übersetzte in dieser Zeit das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Die Lutherstube ist während eines Museumsrundganges zu sehen.

Sehenswert
Logo  Wartburg
Logo  Bachhaus
Logo  Stadtschloss. Im Stadtschloss ist das Thüringer Museum Eisenach untergebracht.
Logo  Georgenkirche. Hier wurde 1685 Johann Sebastian Bach getauft.
Logo  frühgotische Nikolaikirche
Logo  barocke Kreuzkirche
Logo  Predigerkirche - ist heute Filiale der Thüringer Museums untergebracht.
Logo  Reutervilla mit Reuter-Wagner-Museum
Tipps & Infos