Reise, Flug und Hotel



Comer See - ital. Lago di Como - Como: Tempio Voltiano, Dom Santa Maria Maggiore - Bellagio: Villa Carlotta - Lecco: Basilica di San Nicolo ...

Comer See
Comer See
Der Comer See - ital. Lago di Como - ist eine reizvolle Landschaft der oberitalienischen Seen. Er ist 31 Kilometer lang und 5 Kilometer breit und mit 372 Metern Tiefe der tiefste Binnensee in Europa. Umgeben ist der See von hohen Bergen, die aus dem Wasser wie eine Wand steil aufragen.

Die Landschaft bietet vielfältige Kontraste mit einer üppigen, subtropischen Vegetation. Das milde, mediterrane Klima am Comer See macht dies möglich, was bereits die Etrusker und Römer schon schätzten. Der Kontrast dazu sind die schneebedeckten Gletscher in 1500 bis 2100 Meter Höhe, die es ermöglichen, ganzjährig Ski zu laufen.

In seiner Gestalt ist der Comer See ein umgekehrtes Ybsilon. Hier können Sie charmante Orte mit eleganten Villen und deren Parks bewundern.


Como


Como, der wichtigste Ort am See, präsentiert sich als entwickelnde Industriestadt, deren pulsierende Altstadt zum Bummeln und Verweilen einlädt. Die Seidenwerberei führte man früher in Heimarbeit aus, heute wird sie in mehreren Fabriken ausgeführt.

Vom Giardini Pubblici hat man einen fantastischen Blick auf den Westteil des südlichen Comer Sees. Im Park steht der im klassizistischen Stil erbaute Rundbau Tempio Voltiano, der Alessandro Graf Volta, dem Entdecker der elektrischen Spannung gewidmet ist. Gezeigt werden im Tempel zahlreiche vom Grafen verwendete Instrumente.

Den Dom Santa Maria Maggiore aus dem 14. Jahrhundert ist vollkommen aus Marmor errichtet worden. Das Gotteshaus ist toll restauriert wurden. Flankiert wird das kunstvoll geschmückte Portal von zwei Statuen von Plinius d. Ä und Plinius d. J - ersterer war Gelehrter und zweiter Anwalt und Senator, die im heutigen Como geboren wurden.

Ebenfalls sehenswert ist die Kirche Sant Abbondio, ein Sakralbau aus dem 11. Jahrhundert, der zu den bedeutendsten seiner Art lombardischer Frühromantik zu zählen ist. Interessant ist der Freskenzyklus in der Apsis, der aus dem Jahre 1350 stammt und Szenen aus dem Leben von Jesu zeigt.


Bellagio


Bellagio liegt etwa eine Stunde von Como entfernt in nördlicher Richtung zwischen den westlichen und östlichen Teil des Comer Sees.

Gegenüber von Bellagio spielt in der Villa Carlotta die Anfangsszene von 'Die Kartause von Parma' von Stendhal, wo der Schriftsteller selbst als Gast zugegen war.

Bellagio kann man auch von Como mit der Fähre erreichen und den herrlichen See mit Alpenpanorama als Hintergrundkulisse genießen.


Lecco


Lecco liegt am östlichen Teil im Süden des Comer Sees. Hauptattraktion und zugleich das Wahrzeichen der Stadt ist die nahe am Seeufer stehende Basilica di San Nicolò mit ihrem 96 Meter hohen Kirchturm. Errichtet im 7. Jahrhundert änderte man im Laufe der Jahrhunderte mehrmals ihr Aussehen. Die Basilica besitzt schöne Fresken aus dem 14. Jahrhundert mit Szenen der Verkündigung, der Vertreibung und das Leben des heiligen Antonius.

Ein weiterer nennenswerter Sakralbau ist die Pfarrkirche Sant' Andrea.

Ponte Azzone Visconti ist das älteste Bauwerk der Stadt. Die Brücke entstand um 1336. Sie überspannt den Fluss Adda.
Zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört auch das gut erhaltenen Geburtshaus von Alessandro Manzoni, die Villa Manzoni, ein im 18. Jahrhundert errichteter klassizistischer Bau. "Die Verlobten" ist der Roman - ein Klassiker der italienischen Literatur aus dem 19. Jahrhundert, der direkt in Lecco spielt. Manzoni engagierte sich auch für die Einigung Italiens.

Neben dem Platz, der nach Manzoni benannt wurde, sind noch die Piazza Garibaldi, die Piazza XXSettembre sehenswert.


Der Lago di Como - Comer See - ist für Sportler und gestresste Städter hervorragend geeignet.




Tipps & Infos

Touristen-Infos

Aktives Land Reiseführer: