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Bremen - Bremer Stadtmusikanten, Riese Roland, St.-Petri-Dom, Schütting, Stadtwaage, Schnoor


Bremen - Teilansicht Bremen ist eine Freie und Hansestadt. Erbaut wurde sie auf der rechten Uferseite der Weser. Seit 1358 gehörte Bremen der Hanse an und hatte in jahrhundertelangen schweren Kämpfen gegen die Erzbischöfe ihre demokratische Selbstständigkeit als zweitälteste europäische Republik behauptet. 1646 wurde die Reichsunmittelbarkeit anerkannt.

Erzbischof Ansgar hatte im 9. Jahrhundert das Bistum von Hamburg nach Bremen verlegt und Adalbert von Bremen wollte im 11. Jahrhundert Bremen zum "Rom des Norden" machen. Beide haben jeder auf seine Weise auf das Stadtbild entscheidend eingewirkt.

Bremen ist heute noch Bischofsstadt und der Reichtum der Bürger zur Zeit der Hanse hat in der Architektur der Stadt seinen Ausdruck gefunden. Der Riese Roland am Bremer Rathaus ist dem Dom zugewandt, so symbolisiert er die bürgerliche Freiheit.


Die Sehenswürdigkeiten von Bremen


Riese Roland
Bremen - Stadtmusikanten Der Riese Roland steht am Bremer Rathaus. Es handelt sich um eine Rolandsstatue von 1404 und ist ein Wahrzeichen Bremens. Die Figur hat eine Höhe von 5,47 Metern, steht auf einem 60 Zentimeter hohen, gestuften Podest und wird von einem gotisch ornamentierten Baldachin gekrönt. Somit erreicht das Denkmal eine Gesamthöhe von 10,21 Metern.

Bremer Stadtmusikanten
Noch bekannter als der Riese sind die Bremer Stadtmusikanten auf dem Kirchhof U. L. Frauen, eine Bronzestatue, seit 1953 - von zwei Metern Höhe, die von Gerhard Marcks angefertigt wurde.

St.-Petri-Dom
Beeindruckendes Bauwerk auf dem Marktplatz ist der St.-Petri-Dom neben dem Rathaus. 1043 wurde mit dem Bau begonnen, aber erst im 13. Jahrhundert mit der Westfassade und den beiden Türmen fertiggestellt. Dem Seitenschiff auf der Südseite sind im 14. und 15. Kapellen vorgelagert worden, das nördliche Seitenschiff gestaltete man in der Zeit der Spätgotik um. Der Nordturm, der während des 16. und 17. Jahrhundert zerstört wurde, wurde wieder aufgebaut. Der St.-Petri-Dom hat man von 1888 bis 1901 romanisch restauriert. Dabei wurde vor allem die äußere Fassade mit markanten Stilelementen versehen.

Der Hauptbaustil ist im frühen Stil der Gotik gehalten, die beiden Krypten auf der Ost- und Westseite aus den ersten Baujahren weisen aber den ursprünglichen romanischen Stil auf.

Weitere Kirchen sind:
Pfarrkirche St. Martini
Pfarrkirche Unsere lieben Frauen

Rathaus
Bremen - Rathaus Das gotische Rathaus auf dem Marktplatz war zur Zeit der Streitigkeiten mit den Bischöfen als Bürgerburg mit Zinnen und Wehrgang zwischen 1405 und 1410 erbaut worden. Die Spannungen endeten mit der Reformation. Somit konnte auch das Rathaus umgestaltet werden. Die Fassade zum Platze hin erhielt große Fenster, drei Giebel und eine Gesimsbalustrade. Der ehemalige Wehrgang ersetzte man durch einen im italienischen Stil gehaltenen Laubengang mit überreichen steinernen Balkangitter. Die Figuren an den Schmalseiten aus der Entstehungszeit des Hauses stellen die 7 Kurfürsten mit Karl dem Großen dar, die 4 weiteren Propheten und Weise.
Innen befinden sich 2 Hallen übereinander. Die untere, ein rein gotischer Raum, war Markt- und Versammlungshalle.

Schütting
Bremen - Im Schnoor Dem Rathaus gegenüber - entsprechend dem Stande - das Haus der Kaufleute, mit nobler Hausfront mit steiler Fensterachse und einem Ziergiebel mit einer Hansekogge und Gesimsbalustrade.

Stadtwaage
Das dreigeschossige Haus befindet sich in der Langenstraße. Es erhielt im Jahre 1587/88 einen fünfgeschossigen Treppengiebel. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadtwaage zerstört und zwischen 1958 und 1961 wiederaufgebaut.

Schnoor
Der Schnoor liegt nahe der östlichen Weser in der Bremer Altstadt. Es handelt sich dabei um ein Viertel kleinbürgerlicher Häuser und Höfe, die einst von Handwerkern und Fischer bewohnt wurde. Die Häuser stammen aus den letzten 4 Jahrhunderten und bilden das einzige zusammenhängende erhalten gebliebene Stadtviertel von Bremen.

Villa Ichon
Bremen - In der Kunsthalle Die Villa Ichon befindet sich am Goetheplatz. Es ist ein Bürgerhaus aus dem Jahre 1842, wurde 1871-72 im Stil des Historismus renoviert und 1982 von Bremer Kaufleuten und Architekten gekauft. Das halbzerfallene Haus wurde im ursprünglichen Stil aufgebaut und beherbergt heute Kulturvereine, die viele kulturelle Veranstaltungen gestalten und auch wechselnde Kunstausstellungen zeigen.

Museen
K u n s t h a l l e - Am Wall: Gemäldesammlung bis in die Zeit der Impressionisten
F o c k e - M u s e u m - Schwachhauser Heerstr. 240: Bestände des Histor. und Gewerbemuseum
Ü b e r s e e m u s e u m - Bahnhofplatz 13: Nachbildung japan. und chines. Häuser, japan. Tempelgärten, Völkerkunde
B l e i k e l l e r    im St.-Petri-Dom - Marktplatz: 500 Jahre alte Mumien

Theater
Logo  Theater am Goetheplatz: Oper, Operette, Schauspiel, Musical
Logo  Schauspielhaus: Schauspiel, Musical
Logo  Concordia: modernes und experimentelles Theater


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Artikel von www.reisen-hotel-welt.de
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