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Bozen - Tor zu den Dolomiten - Südtiroler Archäologiemuseum mit Gletschermumie 'Ötzi', Waltherplatz, Museion, Obstmarkt, Schloss Runkelstein ...

Bozen
Bozen
Bozen ist die Hauptstadt der autonomen Provinz Bozen. Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Brennerlinie.

Die zwischen Talfer und Eisack gelegene Bozener Altstadt hat zahlreiche bemerkenswerte, historische Sehenswürdigkeiten aufzuweisen und ist von einer herrlichen Landschaft umgeben. Die Nähe zu den berühmten Bergen brachte Bozen die Bezeichnung "Tor zu den Dolomiten" ein. Weshalb sollte die Stadt nicht der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge aller Art sein?.

Bozen - das römische Bauzanum - hat im Laufe der Geschichte einiges erlebt. Es war unter longobardischer und fränkischer Herrschaft, war dann Sitz der bayerischen Grenzgrafen, gehörte dann zum Bistum Trient bis Bozen im 13. Jahrhundert den Grafen von Tirol ülassen wurde.

Die Provinz Bozen erhielt 1972 Autonomierechte. Damit wurde Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Mit der Zuwanderung von Italienern stieg deren Anteil auf 73 Prozent, weshalb die Stadt einen italienisch geprägte Stadtregierung und einen eben solchen Bürgermeister bekam.

Exklusive Geschäfte in der Laubengasse
Exklusive Geschäfte
in der Laubengasse
Im Zentrum des alten Stadtkerns befindet sich der Waltherplatz, dessen Name auf den Minnesänger Walther von der Vogelweide zurückzuführen ist, von dem man annahm, dass er aus Südtirol stammen würde.

Die Domkirche Maria Himmelfahrt auf dem Pfarrplatz südlich des Waltherplatzes wurde im Jahre 1180 geweiht und im 15. Jahrhundert umfangreich im Stil der Gotik umgebaut. 1517 vollendete der schwäbische Baumeister Hans Lutz von Schussenried die Arbeiten an dem 62 Meter hohen Turm. Im Chor hinter dem Altar ist die Grabplatte von Erzherzog Rainer von Österreich untergebracht.
Im Langhaus sind an der südlichen Wand die eindrucksvollen Reste gotischer Bilderzyklen zu sehen. Hier findet sich auch die wunderbar verzierte Sandsteinkanzel.

Vom Pfarrplatz in westlicher Richtung gehend, erreicht man den Dominikanerplatz mit gleichnamiger Kirche. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und hat in der Johanneskapelle an Decke und Wänden beeindruckende Fresken aus der Schule von Giottos erhalten. Sie zählen zu den bedeutendsten Arbeiten der Wandmalerei in Südtirol.

Der Obstplatz wird von schmucken Häusern gesäumt, auf dem werktags der Obst- und Gemüsemarkt abgehalten wird. In der Mitte dieses Platzes besticht der 1746 gegossene Neptunbrunnen.

Bozen - Waltherplatz - benannt nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide - mit Domkirche Maria Himmelfahrt
Bozen - Waltherplatz
Wendet man sich vom Obstmarkt nach Osten, stößt man auf die schmale Laubengasse, eine beliebte Einkaufsstraße mit exklusiven Geschäften. Charakteristisch für die teils aus dem 15. Jahrhundert stammenden Häuser sind die Bogengänge.

Östlich endet die Laubengasse auf dem Rathausplatz, einem Platz mit sehenswerten Häusern. Das Rathaus mit Glockenturm ist ein modenisierter Barockbau aus dem 19. Jahrhundert.


Die Franziskanerkirche steht am Marienplatz. Sie entstand zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Sehenswert ist der Schnitzaltar des Brixner Meisters Hans Klocker.

In westlicher Richtung wird die Laubengasse von der Museumstraße abgelöst. Hier befindet sich das Archäologische Museum, in dem in einer Klimakammer die in den Ötztaler Bergen gefundene Gletschermumie Ötzi, ein Mensch aus der Jungsteinzeit, aufbewahrt wird.

Eine Querstraße vor der Talferbrücke liegt die Sparkassenstraße, in der das Stadtmuseum einen Besuch lohnt.

Schloss Runkelstein
Schloss Runkelstein
Die Museumstraße endet an die Talferbrücke. Zum ersten verbindet die Brücke die Bozener Altstadt mit der in der Mussolini-Ära entstandenen Neustadt. Zum anderen beginnen hier die von den Einheimischen und von den Gästen gern besuchten Promenaden von Bozen. Die Promenade am westlichen Ufer führt zum Petrarca-Park und am Ostufer verläuft die Wassermauerpromenade.

Von der Wassermauerpromenade hat man einen unendlich schönen Blick auf den Rosengarten und auf Schloss Maretsch. An der St-Anton-Brücke mit Schloss Klebenstein endet die Promenade. Überquert man die Brücke und folgt dem Fuß- oder Radweg gelangt man an die Talstation der Seilbahn nach Jenesien und zur Burg Runkelstein.

An der Grieser Pfarrkirche beginnt die mit mediterraner Flora bepflanzte Guntschna-Promenade.

Die alte gotische Grieser Pfarrkirche Unser Lieben Frau besitzt einen kostbaren Flügelaltar von Michael Pacher (1475) und ein Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert.

Das Benediktinerkloster Muri-Gries am Grieser Platz 21 ist ein imponierendes Bauwerk. Erst lebten hier ein Konvent von Augustiner Chorherren, später - 1845 - übernahmen Benediktiner aus Muri in der Schweiz, Kanton Aargau, die Anlage und machten aus ihm ein Kloster. Zwischen 1769 und 1771 stattete Martin Knoller die Stiftskirche St. Augstinus mit wunderschönen Wand-, Decken- und Altarbildern aus.


Tipp  Ausflugstipp:

Schloss Runkelstein

Bemerkenswert im Schloss Runkelstein sind die im 14. Jahrhundert gemalten Fresken, die Szenen des höfischen Lebens zeigen.

Ebenso beeindruckend werden die Tristan-Legende und die Fabelgestalten in Dreierzyklen gesehen.

Diese weltlichen Darstellungen werden zu den bedeutendsten Schöpfungen ihrer Art gerechnet.

Museen in Bozen
Logo  Merkantilmuseum, Laubengasse 39, Geschichte von Bozen
Logo  Südtiroler Archäologiemuseum, Museumstr. 43, zeigt Gletschermumie Ötzi
Logo  Stadtmuseum, Sparkassenstr. 14, Sammlungen zur Archäologie und der Kunststile
Logo  Naturmuseum, Bindergasse 1, zeigt Landschafts- und Naturgeschichte
Logo  Museion, Dantestr. 6, Museum für Moderne Kunst

Sehenswürdigkeiten
Logo  Domkirche Maria Himmelfahrt
Logo  Laubengasse mit exklusiven Geschäften
Logo  ein Besuch auf dem Obstmarkt
Logo  Petrarca-Park und Wassermauerpromenade
Logo  Dominikanerkirche mit gotischer Johanneskapelle
Logo  Franziskanerkirche mit Schnitzaltar
Logo  Benediktinerkloster Muri-Gries
Tipps & Infos

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