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Bologna - ...

Bologna ist die Hauptstadt der Emilia-Romagna. Die Stadt liegt am Fuße der Apenninen zwischen den Flüssen Reno und Saven.

Die Stadt besitzt mehrere Beinamen, die von Institutionen oder Bauwerken hergeleitet wurden wie beispielsweise la dotta = im Deutschen: "die Gebildete" (für die Universität), la turrita = "die Vieltürmige" und la grassa = "die Fette" für die gute und reichhaltige Küche der Emilia Romagna.

Bologna ist seit jeher ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord-, Mittel- und Süditalien.

Schon im Mittelalter ist die Stadt berühmt für seine im Jahr 1119 gegründete Universität. Als älteste Universität in Europa zog sie vor allem von Studenten der Anatomie und des Rechts an.

Seine Berühmtheit verdankt die Stadt der schon erwähnten Universität, dem historischen Zentrum mit seinen alten orangeroten Backsteinhäusern und seiner Küche.

Bolognas Altstadt zentriert sich um die beiden Plätze Piazza Nettuno im Norden und der südlich gelegenen Piazza Maggiore, auf deren Südseite sich die Kirche San Petronio - der größte Sakralbau Bolognas - erhebt.

Wenn es nach den Plänen ehrgeiziger Bewohner gegangen wäre, sollte sie in ihrer Größe den Petersdom in Rom übertreffen. Da die Kirchenverwaltung Geld für das Archiginnasio zurückhielt, fehlte es fü,r die Kirche, weshalb diese in der Fassade unvollendet blieb. Beeindruckend ist aber in der Mitte das Portal von Jacopo della Quercia - ein Meisterwerk aus der Frührenaissance, dass als eines der schönsten von ganz Italien gilt. Im Innern wirkt die Kirche durch ihre unverputzten Backsteinwände sehr schlicht. Die fünfte Kapelle auf der linken Seite beherbergt das Martyrium des heiligen Sebastian. Auf der Ostseite des Kirchenschiffes befindet sich ein Museum, das Unterlagen zur Fertigstellung und Erweiterung der Kirche lagert.

Gleich hinter der Kirche San Petronio erhebt sich das Archiginnasio, indem im 17. Jahrhundert Vorlesungen über die ersten Erkenntnisse der menschlichen Anatomie gehalten wurden. Bis 1803 gehörte das Gebäude der Universität. Heute beherbergt es die Bibliothek, allerdings blieb im ersten Stock das Teatro anatomico erhalten.

Die Fontana del Nettuno, ein Brunnen, der sich im Mittelpunkt der Piazza del Nettuno erhebt, ist einer der schönsten aus dem 16. Jahrhundert. Den Brunnen mit dem Gott Neptun, der von Engeln und Meerjungfrauen umgeben ist, schuf einst Giambologna.

Auf dem gleichen Platz befindet sich auf der Westseite das mittelalterliche Rathaus, der Palazzo Comunale, ein Gebäude, dass in der Renaissance umgestaltet wurde. Die Bronzefigur über dem Eingang stellt Papst Gregor XIII. dar, ein Sohn der Stadt Bologna. Links erhebt sich eine Terrakottamadonna, die Niccolo dell'Arca gestaltete.
Giorgio Morandi, ein Künstler der Moderne aus Bologna, ist ein Museum gewidmet.


Bologna und die schiefen Türme - Due Torri - der Stadt

Über die Via Rizzoli gelangen Sie von der Piazza del Nettuno zur Piazza di Porta Ravegnana. Dort können Sie die schiefen Türme - die Due Torri von Bologna bewundern.

Errichtet von Adelsfamilien aus Bologna wurden 180 dieser Wohn- und Verteidigungstürme, von denen nur 12 erhalten blieben. Einer von ihnen ist der Torre Garisenda, ein Turm, der auf schwachen Untergrund errichtet, aber nicht vollendet wurde und den man 1360 auf seine heutigen 48 Meter Höhe aus Sicherheitsgründen reduzierte. Sein Neigungswinkel beträgt mehr als drei Meter.
Ein weiterer dieser Türme ist der Torre degli Asinelli mit einer Höhe von 97 Metern, der sich aber nur ein Meter zur Seite neigt.


Weitere interessante Kirchen und Gebäude der Stadt

Östlich der beiden Türme liegt die Strada Maggiore, die zur Basilica di San Bartolomeo führt. Bemerkenswert im Innern sind im nördlichen Querschiff eine Madonna von Guido Reni und in der vierten Kapelle des südlichen Schiffes Albanis Verkündung.

In gleicher Straße befindet sich noch die gotische Kirche Santa Maria dei Servi.

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Im Osten der beiden oben genannten Plätze in der Via Zamboni befindet sich die Universität aus dem 11. Jahrhundert. Nördlich von ihr steht die Pinacoteca Nazionale, die mit ihren Werken einen umfassenden Überblick über die italienische Malerei gibt.
Gezeigt werden in der Sammlung schwerpunktmäßig Meisterwerke von Bologneser und Emilianer Künstler vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert wie beispielsweise von Guido Reni, Perugino und Rafael.

Wenn Sie sich für Architektur interessieren, dann sind Sie westlich und südlich der Piazza Maggiore genau richtig. Haben Sie dann immer nicht genug, dann könnten Sie noch über die Via Ugo Bassi in westliche Richtung zur Piazza Malpighi, wo sich die Kirche San Francesco befindet. Von Antonio di Vincenzo sind die Terrakottaverzierungen und der größere der beiden Türme. Weiter geht es zum Palazzo Bevilacqua im toskanischen Stil aus dem 15. Jahrhundert in südöstliche Richtung.

In Bologna tagte auch für zwei Sitzungsperioden das Tridentinische Konzil, da in Trient eine Seuche ausgebrochen war.

Der Ordensgründer, der heilige Dominikus, ist in der Dominikanerkirche San Domenico in einer Kapelle des südlichen Querschiff beigesetzt. An seinem Sarkophag Arca di S. Domenico hat auch Michelangelo mitgearbeitet.

Spezialitä,ten der Region Als Spezialitä,ten der Region sind mortadella, tortellini und tagliatelle, Bandnudeln, Parmesankäse und Parmaschinken berühmt.

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